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Statt die Menschen mit Suggestivfragen am Telefon zu nerven, sollte die IGBCE sich der Realität stellen

Zur heute veröffentlichten Umfrage der IGBCE kommentiert Axel Kruschat Landesgeschäftsführer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Landesverband Brandenburg:

„Statt die Menschen mit Suggestivfragen am Telefon zu nerven, sollte die IGBCE sich der Realität stellen. Nicht mal Vattenfall selber glaubt an die Zukunft der Braunkohle. Es wird Zeit, dass die IGBCE sich endlich um eine vernünftige wirtschaftliche Alternative für die Lausitz nach der Braunkohle kümmert, anstatt den Menschen einzureden mit der Braunkohle wären ihre Arbeitsplätze sicher.“

Forsa-Umfrage der IG BCE leistet keinen Betrag zur Zukunft der Lausitz

Die von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) in Auftrag gegeben Umfrage zur Einstellung der Lausitzer Bevölkerung zur Braunkohle leistet keinen Beitrag zur sachlichen Diskussion um die Perspektiven der Region.

Forsa Umfrage der Braunkohle-Industrielobby mit manipulativen Fragen

Die Allianz für Welzow bezeichnete die Umfrage der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) als unseriös. „Die Industrielobby möchte durch manipulative Fragestellung gut Wetter zur Abbaggerung von Teilen der Gemeinde Welzow machen“, sagte Günter Jurischka, Sprecher der Initiative „Dorf-Kohle-Umwelt“ aus Proschim. Weder wurden wir befragt, noch stellte die IGBCE Fragen nach Enteignung und Vertreibung von Proschimer Bürgern und Bauern.

Wolfgang Neskovic unterschreibt Einwendung gegen Tagebau Welzow II

130818 Proschim IIBeim Dorffest in Proschim (Landkreis Spree-Neiße) hat der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Neskovic am vergangenen Sonntag eine Einwendung gegen den geplanten Tagebau Welzow II unterzeichnet. Der Bundesrichter a.D. und unabhängige Direktkandidat für die Lausitz erklärt dazu: „Mein Besuch beim Dorffest hat mir wieder einmal gezeigt, dass Proschim ein wunderschönes Dorf mit sympathischen Bewohnern ist. Solche Orte braucht Brandenburg.

Wenn hier Braunkohle wäre...

...würde Vattenfall baggern. Wie sähe deine Stadt oder dein Heimatort aus, wenn dort nach Braunkohle gegraben werden würde? Eine interaktive Greenpeace-Karten hilft der Vorstellungskraft auf die Sprünge. Sie lässt die Umrisse des Tagebaus Welzow-Süd samt seiner geplanten Erweiterung maßstabsgetreu in tausenden deutschen Städten entstehen.

Protest gegen neue Tagebaue: Am 3. August gemeinsame deutsch-polnische Aktion für den Erhalt der Heimat

Unter dem Motto: „Freunde verbindet entweder eine gemeinsame Vergangenheit oder ein gemeinsames Interesse- uns verbindet beides“ wollen am 3. August die Bürgerinnen und Bürger dies- und jenseits der Neiße gemeinsam bei den Erntefesten in den Orten Taubendorf und Wielotów feiern. Die gemeinsame Grenze sowie die Bedrohung durch neue Tagebauplanungen hat die Zusammenarbeit der Kommunen und Bürgerinitiativen intensiviert. Es entstand die Idee, sich bei der Gestaltung der Erntefeste gegenseitig zu unterstützen und so wird es im polnischen Wielotów um 14:00 Uhr einen deutschen Kulturbeitrag geben und um 17:00 Uhr wird es in Taubendorf einen polnischen Beitrag geben. Von 12:00 bis 20:00 Uhr wird mit der Unterstützung der Gemeinde Schenkendöbern ein kostenloser Busshuttle zwischen beide Orte eingerichtet. Den ganzen Tag über werden die Bürgerinitiative „Klinger Runde“ aus Deutschland und die Initiative aus Polen an beiden Orten den Besuchern die Möglichkeit gegeben, sich mit ihren Unterschriften an den Einwendungen gegen den Tagebauplan Welzow II  zu beteiligen.

Bundesregierung lehnt Beweislastumkehr für Braunkohlebergbaugeschädigte ab – Scharfe Kritik von Betroffenen: Hoffnung liegt nun auf den Bundesländern

Nach einem Schreiben vom Bundeswirtschaftsministerium lehnt die derzeit noch amtierende CDU/ FDP geführte Bundesregierung eine Beweislastumkehr im Bergrecht zugunsten von Braunkohle-Bergbaubetroffenen „als unangemessen“ ab. Das ergab eine schriftliche Anfrage des Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer vom 26. Juli 2013, das der Bürgerinitiative „Vermutete Bergschäden“ aus der Lausitz vorliegt.

Als „Frechheit sondergleichen“ bezeichnete Hannelore Wodtke, Sprecherin der Initiative aus Welzow die Antwort des Ministerium von Philip Rösler (FDP).  Ohne Angaben von Gründen werden tausende Menschen in Deutschland mit einem Federstrich abgebügelt. Rösler habe sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, das „Warum“ zu erläutern. „Das ist ein Schlag ins Gesicht aller vom Braunkohle-Bergbau Betroffenen“.  Im Gegensatz zum Steinkohlebergbau müssen Betroffene auf eigene Kosten Schäden nachweisen.

Unzumutbare Zustände: Tagebaurandbetroffene klagen über unerträgliche Lärmbelastung

Anwohner aus Welzow und Neupetershain klagen über unzumutbare Lärmbelastung durch den aktiven Tagebaus Welzow Süd. „Bei der sommerlichen Hitze der letzten Wochen können wir nachts noch nicht einmal die Fenster öffnen, weil der Lärm des Braunkohleabbaus dermaßen unerträglich ist“, berichtet Hannelore Wodtke, Sprecherin der Bürgerinitiative „Vermutete Bergbauschäden“ aus Welzow.

Protestnote an Schwedische Botschaft: Ministerpräsident Reinfeldt soll Vattenfall vom Braunkohle-Pfad abbringen

Wenige Stunden bevor der Energiekonzern Vattenfall in Potsdam seine Braunkohlepläne in der Lausitz vorstellt, demonstrierten Greenpeace-Aktivisten heute vor der Schwedischen Botschaft in Berlin. "Herr Reinfeldt, stoppen Sie Vattenfalls neue Tagebaue!", forderten sie Schwedens Ministerpräsidenten Frederik Reinfeldt auf Handbannern auf.

Bundesrichter a.D. Wolfgang Neskovic (MdB) - Minister Christoffers täuscht die Wähler: Welzow Süd II ist keine Erweiterung sondern ein neuer Tagebau

"Ralf Christoffers fährt damit fort, die politische Glaubwürdigkeit der Linken in Brandenburg an die Wand zu fahren. Ohne Not erweckt er in seinem neuesten Interview erneut die rechtlich unhaltbare Auffassung, Welzow Süd II sei kein neuer Tagebau. Damit täuscht er die Wählerinnen und Wähler und fügt der ohnehin schon drastisch beschädigten Glaubwürdigkeit der Linkspartei neuen Schaden zu", erklärt Wolfgang Neškovi?, unabhängiger Bundestagsabgeordneter für die Lausitz und ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof zu den Äußerungen von Wirtschaftsminister Christoffers zur angeblichen Notwendigkeit für den Tagebau Welzow II in der heutigen Ausgabe der PNN.

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