ig-slider1.jpgig-slider2.jpgig-slider4.jpgig-slider3.jpgig-slider5.jpg

Klimawandel im Brandenburger Landtag: Jetzt müssen Taten folgen

Zweite Klima-Großdemonstration "Potsdam for future" am Sonntag fordert Tagebau-Absage

Hinsichtlich der morgigen Landtagsdebatte zum Thema Klimanotstand begrüßt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Brandenburg, dass die Ernsthaftigkeit des Themas auch bei der rot-roten Koalition und der CDU-Fraktion angekommen ist. Nachdem Bündnis90/Die Grünen einen Antrag mit dem Titel "Klimanotstand anerkennen - Klimakrise bekämpfen" eingereicht hatten, zogen die anderen Fraktionen mit eigenen Klima-Anträgen nach.

Der Umweltverband betont jedoch, dass nun auch schnell konkrete Schritte unternommen werden müssen, um der Klimakrise effektiv zu begegnen. Dazu sagt Franziska Sperfeld, stellvertretende Vorsitzende vom BUND Brandenburg: "Die von Rot-Rot nun vorgeschlagenen Maßnahmen wie ein ‚Klimaschutzkonzept 2030' und der Einsatz auf Bundesebene für die schnelle Verabschiedung eines Klimaschutzgesetzes sind zwar ein lang erwartetes Eingeständnis, dass die Klimakrise ernsthaft angegangen werden muss. Doch darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die brandenburgische Regierung Maßnahmen des Ausstiegs aus der Braunkohle immer noch unnötig verzögert."

Zu aller erst sei es dringend geboten, den Braunkohlenplan für den neuen Tagebau Welzow-Süd II aufzuheben. Das Kraftwerk Jänschwalde - mit mehr als 23 Millionen Tonnen CO2 im Jahr Europas viertgrößter Klimazerstörer - müsse innerhalb der nächsten Jahre sukzessive ganz abgeschaltet werden. "Diese Entscheidungen noch vor der Landtagswahl zu treffen, schuldet die Regierung nicht nur dem konsequenten Klimaschutz, sondern auch den betroffenen Menschen in der Lausitz, die endlich Sicherheit verdienen", so Sperfeld weiter.

Diesen Forderungen werden sich am Sonntag in Potsdam viele Menschen anschließen. Zur zweiten Großdemonstration des Bündnisses "Potsdam for future" werden wieder viele Hundert Menschen erwartet. Die Demo beginnt um 14 Uhr am Schillerplatz beim Bahnhof Charlottenhof in Potsdam. An der ersten Klima-Demo des Bündnisses hatten am 31. März mehr als 2000 Menschen teilgenommen - weit mehr als erwartet.

Redaktionelle Hinweise

Zum Aufruf der Demo "Potsdam for future" am 16.6.19: https://www.bund-brandenburg.de/service/termine/detail/event/2-grossdemonstration-potsdam-for-future

Für Rückfragen

Franziska Sperfeld, stellvertretende Vorsitzende des BUND Brandenburg
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0178/ 144 82 39

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren