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Brandenburg will abgesagte Braunkohle-Tagebaue nicht endgültig ausschließen

Der Umweltverband GRÜNE LIGA kritisiert, dass die Brandenburger Landesregierung für kein einziges der 34 Braunkohlevorkommen die Gewinnung verbindlich im Landesentwicklungsplan ausschließen will. Heute endet die zweite Öffentlichkeitsbeteiligung zum Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg.

"Der zweite Entwurf des Landesentwicklungsplanes ist ein Armutszeugnis. Nicht einmal bereits öffentlich abgesagte Tagebaue wie Jänschwalde-Nord will die Brandenburger Landesregierung verbindlich ausschließen. Die ideologische Prägung der Woidke-Regierung auf die Braunkohle steigert sich damit immer weiter ins Absurde. Man muss daran zweifeln, dass die Landesregierung zum sachlichen Dialog in der geplanten Kohlekommission der Bundesregierung fähig ist." sagt René Schuster, langjähriges Mitglied des Brandenburgischen Braunkohlenausschusses.

Bereits bei der ersten Öffentlichkeitsbeteiligung im Dezember 2016 hatten Bewohner aus 28 auf Braunkohlevorkommen stehenden Orten in Brandenburg ein Verbot neuer Tagebaue im Landesentwicklungsplan gefordert. Sogar in Nordrhein-Westfalen existiert bereits seit längerem eine Regelung, die Braunkohlegewinnung auf die bereits aufgeschlossenen Kohlevorkommen begrenzt.

Die heute eingereichte Stellungnahme der GRÜNEN LIGA Umweltgruppe Cottbus zum zweiten Entwurf des Planes ist hier im Internet verfügbar:
https://www.kein-tagebau.de/images/_dokumente/180507_landesentwicklungsplan_stellungnahme_ugc.pdf

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