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Braunkohle kostet die Gesellschaft mindestens 15 Milliarden Euro pro Jahr Greenpeace-Studie: Braukohlestrom in Wahrheit drei Mal so teuer

Auf mindestens 15 Milliarden Euro beziffert eine aktuelle Greenpeace-Studie die gesellschaftlichen Kosten der Braunkohleverstromung in Deutschland - alleine im Jahr 2015. Würden diese Kosten auf den Preis einer Kilowattstunde Braunkohlestrom aufgeschlagen, erhöhte sich dieser um 9,9 Cent auf gut das Dreifache des aktuellen Produktionspreises. In diese Kalkulation hat das Forum ökologisch-soziale Marktwirtschaft (FÖS) unter anderem die Sanierung ehemaliger Tagebaue und Gesundheitsschäden durch Kohlekraftwerke einbezogen, die bislang auf die Gesellschaft verschoben werden. Zusätzlich werden Vergünstigungen und Ausnahmeregelungen für die Braunkohlewirtschaft erfasst. "Die Mär von der günstigen Braunkohle ist nicht haltbar. Kraftwerke und Tagebaue kosten die Gesellschaft Milliarden, versteckt in Steuerprivilegien, Ausnahmeregelungen und abgeschobenen Folgekosten", sagt Greenpeace-Energieexpertin Susanne Neubronner. "Es gibt neben ökologischen auch handfeste ökonomische Gründe, sofort mit dem Ausstieg aus der besonders schmutzigen und teuren Braunkohle zu beginnen." (Link zur Studie: www.greenpeace.de/kosten-braunkohle)

Lausitzer Revier muss "Modellregion des Umstiegs" werden

Die Initiativgruppe „Energiewende – Strukturwandel zukunftsfähig gestalten“ der CDU des Landes Brandenburg will Startpunkt der inner- und außerparteilichen Diskussion sein, damit die Umsetzung einer neuen Energiepolitik für alle Teile des Landes gelingt.

Petition: "Berlin: Schützt unser Trinkwasser!"

Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Müller,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Woidke,

der steigende Sulfatgehalt aus Vattenfalls Braunkohle-Tagebauen in der Lausitz bedroht das Berliner Trinkwasser. Die erforderliche Reinigung des Wassers ist aufwändig und könnte die Wasserpreise in Berlin um bis zu 30 Prozent steigen lassen.Wir fordern deshalb:

  • verpflichtende Maßnahmen zur Eindämmung des Sulfatgehaltes,
  • eine verursacherbasierte Übernahme aller Folgekosten durch Vattenfall,
  • keine neuen Tagebaue (dies beinhaltet den Planungs-Stopp zu Welzow II Süd und Jänschwalde).

Herr Müller, Herr Woidke, schützen Sie unser Trinkwasser!

Hier geht es zur Petition: /petitions/berlin-schutzt-unser-trinkwasser

Bauernbund zu Gerbers Braunkohle-Plänen: "Wir sind doch keine Menschen zweiter Klasse!"

www.ideengruen.de | markus pichlmaier Der Bauernbund Brandenburg hat Wirtschaftsminister Albrecht Gerber einen "Abgrund an Landesverrat" vorgeworfen. Anders könne er es nicht bezeichnen, wenn ein Landespolitiker märkische Dörfer mit Braunkohle-Tagebauen überplane, die ein tschechischer Konzern kaufen will, weil in Tschechien keine neuen Tagebaue mehr erlaubt sind - so Bauernbund-Geschäftsführer Reinhard Jung auf einem Dorffest für Heimat und Zukunft in dem von Abbaggerung bedrohten Atterwasch im Landkreis Spree-Neiße. An der Veranstaltung nahmen rund 300 Leute teil.

31.10. Tagebau Jänschwalde: Betroffene des Klimawandels aus Afrika und Asien treffen Lausitzer Braunkohlekritiker

Im Vorfeld des 4. Dorffestes in Atterwasch (Spree-Neiße), ausgerichtet durch das Bündnis für Heimat und Zukunft, am 31. Oktober gegen neue Tagebaue, wollen etwa zehn Vertreter aus den Lausitzer Tagebaugebieten Jänschwalde, Welzow, Cottbus Nord und Nochten zusammen mit zwei „Zeugen des Klimawandels“ aus Afrika und Asien am Rand des Tagebaus Jänschwalde ein Zeichen gegen die weitere Kohlenutzung in der Welt setzen. Frau Hindou Oumarou Ibrahim aus dem Tschad, die die Kleinbauern vertritt und Herr Melvin Purzuelo von den Philippinen, der sich für die Rechte von Fischern einsetzt, wollen sich zudem mit den Lausitzern Braunkohlekritikern über die Auswirkungen des Klimawandels austauschen.

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingssituation, die nicht nur Menschen aus Syrien betreffen, müssen wir uns klarmachen, dass unser Wohlstand und unsere Energieproduktion auch Auswirkungen auf die Welt hat“, erklärt Karin Noack aus Welzow. Als „befremdlich“ bezeichnete Noack die jüngsten Äußerungen von Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD), der trotz der zukünftigen Teilabschaltung des Kohlekraftwerkes Jänschwalde immer noch an neuen Tagebauen festhält. „Ich würde mir wünschen, der Minister käme an dem Tag in die Lausitz und bezieht Stellung vor den Menschen, die akut vom Klimawandel und der Kohlenutzung bedroht sind und die heute noch ihre Heimat verlieren sollen, anstatt von der fernen Kanzel in Potsdam Durchhalteparolen der Kohlelobby zu verkünden“, sagt Noack.

Unterstützung für Kaufinteresse: Bauern und Grundbesitzer befürworten Braunkohle-Übernahme durch Greenpeace

Grundbesitzerverband und Bauernbund Brandenburg haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung die Erwerbsabsichten von Greenpeace für Vattenfalls Braunkohlesparte in der Lausitz unterstützt.

„Wenn Greenpeace bei den nun folgenden Verhandlungen ein seriöses Konzept entwickelt, so begrüßen wir das außerordentlich", sagte Grundbesitzer-Vorstand Christoph Rechberg, Forstwirt aus Plattenburg in der Prignitz. Die Umweltorganisation sei mit Greenpeace Energy bereits auf dem Strommarkt aktiv, er halte es für „konsequent, für eine Übergangszeit das Geschäft mit der Braunkohle zu betreiben, um auf diese Weise einer noch größeren Naturzerstörung durch neue Tagebaue Einhalt zu gebieten.

Verkauf der Braunkohle von Vattenfall: Welzower Politiker für ernsthafte Prüfung des Greenpeace-Angebots

12119058 985215868209094 4892595335219467588 n Welzower Lokalpolitiker setzen Hoffnungen in den geplanten Greenpeace - Einstieg  in die Braunkohlesparte von Vattenfall: "Wir fordern den Schwedischen Staat auf, dass Angebot ernsthaft zu prüfen", sagte die Vorsitzende des Welzower Umweltausschusses Hannelore Wodtke. Die Umweltorganisation reichte heute offiziell ein sogenanntes "statement of interest" ein. Greenpeace wolle demnach die Lausitzer Braunkohle in eine Stiftung überführen und bis etwa 2030 die Förderung mittelfristig auslaufen lassen. "Damit wäre unser Dorf gerettet und wir bekommen endlich Planungssicherheit", sagte der Proschimer Günter Jurischka (CDU). Derzeit herrscht bei uns erhebliche Unsicherheit, ob der neue Tagebau kommt oder nicht. Investitionen werden daher kaum noch getätigt. Mit Greenpeace als Eigner der Braunkohle und einem klar definierten mittelfristigen Auslaufen der Braunkohle, hätte die Lausitz endlich wieder eine Zukunftsperspektive, so Jurischka.

Greenpeace Nordic: Vattenfalls Braunkohlesparte in Stiftung überführen

Greenpeace Nordic plant die deutsche Braunkohlesparte von Vattenfall in eine gemeinnützige Stiftung zu überführen.

Deren Zweck ist der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2030 und der Umbau des Konzerns zu einem Erneuerbare-Energien-Unternehmen. Das hat die schwedische Sektion der Umweltorganisation heute auf einer Pressekonferenz in Berlin bekannt gegeben. Um weiter im Vattenfall-Verkaufsprozess zu bleiben, wird Greenpeace Nordic bis 12 Uhr offiziell ein „Statement of Interest“ bei der US-amerikanischen Bank Citigroup einreichen. “Wir werden die Verantwortung für den Klimaschutz, die Gesundheit der Menschen und einen erfolgreichen Strukturwandel in der Lausitz übernehmen, wenn Vattenfall und die schwedische Regierung dies nicht tun“, sagt Annika Jacobson, Programm Managerin von Greenpeace in Schweden. „Es ist eine große Chance, aus dem schmutzigen Braunkohlegeschäft eine erneuerbare Zukunft für die Lausitz und die Menschen dort zu machen.

Ortsvorsteher schalten Bundesrechnungshof zu Straßenverlegung für Braunkohletagebau ein

PM 2015 10 19 uebersichtskarte Die Ortsbürgermeister von Groß Gastrose und Taubendorf haben den Bundesrechnungshof gebeten, die Folgekosten der Verlegung der Bundesstraße 112 für den Vattenfall-Tagebau Jänschwalde zu prüfen. In einem Brief an den Rechnungshof äußern sie Zweifel, ob alle langfristigen Folgekosten vom Betreiber des Tagebaues übernommen werden. Zugleich ist eine Klage des Umweltverbandes Grüne Liga Brandenburg gegen die Straßenverlegung beim Oberverwaltungsgericht anhängig.

Bundesverband Erneuerbare Energie: Entlastung für Stromkunden 2016 möglich

Nach Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber und Festlegung der Bundesnetzagentur beträgt die EEG-Umlage im kommenden Jahr 6,354 Cent pro Kilowattstunde. "Trotz leicht steigender EEG-Umlage sollte der Strompreis 2016 sinken; dank gefallener Börsenstrompreise ist dieser Spielraum vorhanden", kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) am Tag der Bekanntgabe der Umlage durch die Netzbetreiber und bekräftigt: "Die fallenden Börsenstrompreise müssen an die Stromkunden weiter gegeben werden." Nach Berechnungen des BEE könnte ein Drei-Personen-Haushalt (mit einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden) um 8,40 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer im nächsten Jahr entlastet werden.

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