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Verkauf der Braunkohle von Vattenfall: Welzower Politiker für ernsthafte Prüfung des Greenpeace-Angebots

12119058 985215868209094 4892595335219467588 n Welzower Lokalpolitiker setzen Hoffnungen in den geplanten Greenpeace - Einstieg  in die Braunkohlesparte von Vattenfall: "Wir fordern den Schwedischen Staat auf, dass Angebot ernsthaft zu prüfen", sagte die Vorsitzende des Welzower Umweltausschusses Hannelore Wodtke. Die Umweltorganisation reichte heute offiziell ein sogenanntes "statement of interest" ein. Greenpeace wolle demnach die Lausitzer Braunkohle in eine Stiftung überführen und bis etwa 2030 die Förderung mittelfristig auslaufen lassen. "Damit wäre unser Dorf gerettet und wir bekommen endlich Planungssicherheit", sagte der Proschimer Günter Jurischka (CDU). Derzeit herrscht bei uns erhebliche Unsicherheit, ob der neue Tagebau kommt oder nicht. Investitionen werden daher kaum noch getätigt. Mit Greenpeace als Eigner der Braunkohle und einem klar definierten mittelfristigen Auslaufen der Braunkohle, hätte die Lausitz endlich wieder eine Zukunftsperspektive, so Jurischka.

Greenpeace Nordic: Vattenfalls Braunkohlesparte in Stiftung überführen

Greenpeace Nordic plant die deutsche Braunkohlesparte von Vattenfall in eine gemeinnützige Stiftung zu überführen.

Deren Zweck ist der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2030 und der Umbau des Konzerns zu einem Erneuerbare-Energien-Unternehmen. Das hat die schwedische Sektion der Umweltorganisation heute auf einer Pressekonferenz in Berlin bekannt gegeben. Um weiter im Vattenfall-Verkaufsprozess zu bleiben, wird Greenpeace Nordic bis 12 Uhr offiziell ein „Statement of Interest“ bei der US-amerikanischen Bank Citigroup einreichen. “Wir werden die Verantwortung für den Klimaschutz, die Gesundheit der Menschen und einen erfolgreichen Strukturwandel in der Lausitz übernehmen, wenn Vattenfall und die schwedische Regierung dies nicht tun“, sagt Annika Jacobson, Programm Managerin von Greenpeace in Schweden. „Es ist eine große Chance, aus dem schmutzigen Braunkohlegeschäft eine erneuerbare Zukunft für die Lausitz und die Menschen dort zu machen.

Ortsvorsteher schalten Bundesrechnungshof zu Straßenverlegung für Braunkohletagebau ein

PM 2015 10 19 uebersichtskarte Die Ortsbürgermeister von Groß Gastrose und Taubendorf haben den Bundesrechnungshof gebeten, die Folgekosten der Verlegung der Bundesstraße 112 für den Vattenfall-Tagebau Jänschwalde zu prüfen. In einem Brief an den Rechnungshof äußern sie Zweifel, ob alle langfristigen Folgekosten vom Betreiber des Tagebaues übernommen werden. Zugleich ist eine Klage des Umweltverbandes Grüne Liga Brandenburg gegen die Straßenverlegung beim Oberverwaltungsgericht anhängig.

Bundesverband Erneuerbare Energie: Entlastung für Stromkunden 2016 möglich

Nach Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber und Festlegung der Bundesnetzagentur beträgt die EEG-Umlage im kommenden Jahr 6,354 Cent pro Kilowattstunde. "Trotz leicht steigender EEG-Umlage sollte der Strompreis 2016 sinken; dank gefallener Börsenstrompreise ist dieser Spielraum vorhanden", kommentiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) am Tag der Bekanntgabe der Umlage durch die Netzbetreiber und bekräftigt: "Die fallenden Börsenstrompreise müssen an die Stromkunden weiter gegeben werden." Nach Berechnungen des BEE könnte ein Drei-Personen-Haushalt (mit einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden) um 8,40 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer im nächsten Jahr entlastet werden.

Dorffest für Heimat und Zukunft

am Reformationstag, 31. Oktober 2015 in Atterwasch

Einladung Dorffest 2015 Liebe Bündnispartner von Heimat und Zukunft in Brandenburg, zu unserem Dorffest für Heimat und Zukunft am Reformationstag, 31. Oktober 2015, in dem Dorf Atterwasch in der Niederlausitz, laden wir Sie alle herzlichst ein.

Wir freuen uns, wenn Sie in großer Zahl erscheinen, um unserer Forderung nach sofortiger Einstellung aller Tagebau-Planungen Nachdruck zu verleihen.

Vattenfall-Verkauf: Greenpeace offiziell für Prozess akzeptiert. Greenpeace wird Unterlagen bis 20. Oktober einreichen

Nach der Interessenbekundung von Greenpeace Schweden an Vattenfalls Braunkohlegeschäft in Deutschland wurde die Umweltorganisation nun offiziell für den weiteren Prozess akzeptiert. Die mit dem Vattenfall-Verkauf betraute US-amerikanische Bank Citigroup hat Greenpeace Schweden eingeladen, bis zum 20. Oktober eine formelle Absichtserklärung, ein so genanntes "Statement of Interest", abzugeben. Damit reagierte die Citigroup auf ein Schreiben vom 6. Oktober, in dem Greenpeace Schweden um die Zusendung weiterer Informationen zum Verkaufsprozedere des Braunkohle-Geschäfts gebeten hatte. "Wir haben eine Antwort der Citigroup erhalten. Wir werden am 20. Oktober unsere Absichten präzisieren", sagt Annika Jacobson, Programmdirektorin von Greenpeace Schweden.

Vattenfall-Verkauf mit schlechten Chancen

Nach Ansicht des Umweltverbandes GRÜNE LIGA wird der Vattenfall-Konzern kein gutes Geschäft mit dem Verkauf seiner Braunkohlesparte machen. Um den notwendigen schrittweisen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung zu gestalten, ist ein Verkauf zudem nicht sinnvoll.

"Mit Cottbus-Nord versucht Vattenfall eine Grube zu verkaufen, die nicht mehr fördern, sondern nur noch Geld kosten wird. Aber auch die langfristigen Folgekosten der anderen Tagebaue sind kaum vorhersehbar. Die aktuelle Debatte um Kosten der Sulfatbelastung der Spree ist da nur ein Beispiel." sagt René Schuster, Braunkohleexperte der GRÜNEN LIGA.

"Weitere Verzögerungen des Verkaufsprozesses sind wahrscheinlich. Ein Käufer kann nicht kalkulieren, bevor das für Frühjahr 2016 angekündigte Strommarktgesetz den Bundestag verlassen hat. Danach beginnt im Grunde bereits die Debatte um die Klimaschutzziele für 2030, ebenfalls mit großen Auswirkungen auf das Braunkohlegeschäft. Unter diesen Bedingungen kann man das Geschäft nur zu Ramschpreisen verkaufen, die dann vom schwedischen Rechnungshof hinterfragt würden."

Vor Braunkohlenausschuss in Cottbus: Trinkwasser schützen, nicht Lobbyinteressen! Geschäftsführer der Frankfurter Wasserbetriebe wurde nicht eingeladen

PM 2015 09 17 trinkwasser Vor einer Sondersitzung des brandenburgischen Braunkohlenausschusses forderten betroffene Bürger heute konsequente Maßnahmen gegen Ocker- und Sulfatbelastung aus dem Braunkohlenbergbau. Sie empfingen die  Ausschussmitglieder mit einem Transparent "Trinkwasser schützen, nicht Lobbyinteressen!" und verteilten Becher mit Trinkwasser aus Frankfurt (Oder) an die Ausschussmitglieder.
Im Vorfeld der Sitzung wurde bekannt, dass der Geschäftsführer der akut von der Sulfatbelastung betroffenen Wasserwerke Frankfurt/Oder einen Vortrag vor dem Braunkohlenausschuss angeboten hatte, aber nicht von der Ausschussleitung eingeladen worden ist.
"Trinkwasser ist wichtigste Lebensgrundlage aller Brandenburger. Bei seinem Schutz darf es keine Kompromisse zugunsten einzelner Wirtschaftslobbys geben. Unseren Wasserkunden drohen durch Folgen des Braunkohlenbergbaus Mehrkosten in Millionenhöhe." sagt Jörg Gleisenstein, Stadtverordneter von Frankfurt (Oder) und Vertreter der Stadt im Braunkohlenausschuss.

Absage an kritische Überprüfung des neuen Tagebaus: Welzower enttäuscht von Berlin

Die Absage an eine kritische Überprüfung des neuen Tagebaus Welzow Süd II durch die gemeinsame Landesplanungskonferenz von Berlin und Brandenburg heute morgen in Potsdam, hat in Welzow für Enttäuschung gesorgt. "Statt einen klaren Strich zu ziehen und den neuen Tagebau Welzow Süd II endlich zu den Akten zu legen, werden die Menschen in der Region weiter in Unsicherheit gehalten", kritisierte die Vorsitzende des Welzower Umweltausschusses Hannelore Wodtke. "Auch wir haben ein Recht auf Planungssicherheit. Es wird sich hier kein neues Unternehmen ansiedeln, wenn weiter das Damoklesschwert der Abbaggerung über den Köpfen schwebt", sagte Wodtke. Da Berlins Regierender Bürgermeister sich trotz eines einstimmigen Beschlusses des Berliner Abgeordnetenhauses, nicht eindeutig gegen neue Tagebaue positioniert, muss man sich doch nun fragen, was ist passiert und warum gibt es einen Stimmungsumschwung, gibt Wodtke zu Bedenken.

Protestaktion im Berliner Rathaus: Sulfate aus dem Braunkohleabbau gefährden das Trinkwasser.

Umweltschützer platzierten im Berliner Rathaus einen 50 mal 50 Zentimeter großen, mit Wasser gefüllten Glaswürfel. Er ist für Bürgermeister Michael Müller (SPD) – der Inhalt wird ihn nicht begeistern. Denn das Wasser stammt aus den Spreezuflüssen rund um den von Vattenfall betriebenen Tagebau Welzow-Süd I – und es ist stark mit Sulfat belastet. Greenpeace-Aktivisten hatten es vergangene Woche bei Messungen in der Lausitz entnommen. Dabei wurden Sulfatwerte bis zu 847 Milligramm pro Liter festgestellt – 12 der 16 Proben enthielten mehr als 800 Milligramm. In der Wasserrechtlichen Erlaubnis für Vattenfall ging die zuständige Behörde in Brandenburg im Jahr 2008 noch von einer maximalen Belastung von bis zu 600 Milligramm aus.

Verantwortlich für diese Verunreinigung ist der Braunkohletageabbau – durch ihn gelangen die Schwefelverbindungen über Bäche in die Spree. Da der Fluss eine wichtige Quelle für die Berliner Wasserwerke ist, sind auch diese alarmiert: Die Qualität des Trinkwassers ist bedroht. Und die Belastung wird weiter zunehmen.

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