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Aufweichen von Brandenburgs Klimazielen nicht nachvollziehbar

Landesregierung handelt offenbar als Befehlsempfänger des Kohlekonzerns

Der Umweltverband GRÜNE LIGA kritisiert die geplante Aufweichung des Brandenburger Klimazieles als Unterwürfigkeit der Landesregierung gegenüber dem Kohlekonzern LEAG und  veröffentlichte heute ein entsprechendes Hintergrundpapier.
"Wir haben das Prognos-Gutachten zur Energiestrategie ausgewertet und können die Schlussfolgerungen der Landesregierung nicht nachvollziehen. Eine Aufweichung des Klimazieles ist selbst dann nicht notwendig, wenn die Einsparziele bei Verkehr und Industrie verfehlt werden."  sagt René Schuster von der GRÜNEN LIGA.

Schuster weiter: "Mit der Aufweichung des Ziels von 25 auf 41 Millionen Tonnen soll die Energiestrategie dem Revierkonzept des Kohlekonzerns LEAG angepasst werden. Damit macht sich die Landesregierung zum wiederholten Male zum Befehlsempfänger des Kohlekonzerns."
Für einen Betrieb des Kraftwerkes Jänschwalde bis nach 2030 liefert weder das LEAG-Revierkonzept noch das Prognos-Gutachten der Landesregierung eine nachvollziehbare Begründung. Das "Basisszenario" des Gutachtens wurde von der Landesregierung als Auftraggeber absichtlich so definiert, dass das Kraftwerk im Jahr 2030 enthalten ist. Eine Empfehlung für dieses Szenario sprechen die Gutachter an keiner Stelle aus.

Die wichtigsten Informationen zur geplanten Aufweichung des Klimaziels hat die GRÜNE LIGA in einem Infoblatt zusammengestellt, das unter folgendem Link abrufbar ist: http://www.kein-tagebau.de/index.php/de/aktuell/321-die-koalition-der-wortbruechigen

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