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Tagebaue Jänschwalde-Nord und Gubin-Brody endlich stoppen! Einladung zum Sternmarsch am 3. Januar 2016

Grabko/Kerkwitz/Atterwasch, 18.12.2015. Für den 3. Januar 2016 laden die Ortsbürgermeister der vom geplanten Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer Grabko, Kerkwitz und Atterwasch zum traditionellen Sternmarsch ein.

"Wir fordern das sofortige Ende der Planungen eines Tagebaues Jänschwalde-Nord und zeigen zugleich unsere Solidarität mit den Protesten gegen einen Großtagebau im benachbarten polnischen Gubin. " sagt Christian Huschga aus Atterwasch. Zum Sternmarsch werden selbstverständlich auch Gäste aus den benachbarten polnischen Orten erwartet.

Huschga weiter: "Auch wenn der Tagebau Gubin und ein neues Kraftwerk auf polnischer Seite wenig realistisch sind, werden wir klar gegen die Pläne Stellung beziehen und die polnischen Bürgerinitiativen nach Kräften unterstützen. Wir erwarten auch von den Brandenburgischen Landesbehörden, dass sie gegenüber den polnischen Stellen die Interessen der grenznah betroffenen Bürger konsequent vertreten, statt Tagebau-Phantasien dies- und jenseits der Neiße durchzuwinken."

Die Teilnehmer treffen sich wie in den vergangenen Jahren um 13:00 Uhr in Grabko, 13:15 Uhr in Atterwasch oder 13:30 Uhr in Kerkwitz. Gegen 14:00 Uhr kommen die drei Züge am "Alten Schafstall" zusammen, einer Wiese zwischen den drei Orten. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer ist gesorgt.

Zum Tagebau Gubin in Polen läuft derzeit bis zum 29. Dezember die öffentliche Auslegung der Umweltverträglichkeitsstudie in den Ämtern Forst, Guben, Peitz und Schenkendöbern sowie auf der Internetseite des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR). Stellungnahmen können bis zum 12. Januar abgegeben werden.

Ein Musterbrief ist hier abrufbar: http://www.kein-tagebau.de/images/_dokumente/gubin_musterbrief_151218.pdf

Veranstalter des Sternmarsches ist der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit der Agenda21 der Gemeinde Schenkendöbern. Er findet regelmäßig am ersten Sonntag des Jahres statt, seit Vattenfall und Landesregierung im Herbst 2007 gemeinsam die Absicht verkündet haben, Grabko, Kerkwitz und Atterwasch umzusiedeln. Der Sternmarsch entwickelte sich in dieser Zeit zu einem festen Treffpunkt der Bürger, vor allem aus der Stadt Guben und den umliegenden Dörfern. Eingeladen sind jedoch alle, die neue Tagebaue in der Lausitz ablehnen.

Ansprechpartner:

Christian Huschga, Atterwasch 035692-66599
René Schuster, GRÜNE LIGA 0151-14420487